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Radfahren
Unsere Radwege befinden sie hier.
L o u n y - B ř e z n o (Freilichtmuseum)
Streckenlänge:
cca 6,5 km
Routenbeschreibung:
- cca 25 min. – von dem Lounyer Marktplatz den gelben Wanderweg folgen, von der Straße I/7 in Richtung Postoloprty rechts nach Březno abbiegen, weiter längs des Flusses gehen
Březno
Etwa ein Kilometer östlich von der Gemeinde, am rechten Ufer des Flusses Ohře gelegen, befindet sich das Freilichtmuseum mit Nachahmungen von Bauten aus der Urzeit und frühem Mittelalter. Im Gegensatz zu den vergleichbaren Freilichtmuseen in Europa stehen hier die Repliken der Wohnbauten fast genau auf den Grundrissen, wie diese bei den von Dr. Ivana Pleinerová geführten Ausgrabungen entdeckt wurden. Das älteste Bauobjekt ist Replikat einer aus der frühen Urzeit stammenden Hütte.
Kontakt:
- das Regionalmuseum, Pivovarská 28, Louny, Tel.: + 420 415 652 456
- das Freilichtmuseum Březno, Tel.: +420 415 783 057
Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag, vom 1.5. bis 30. 9. - 09:00 - 17:00 Uhr, von 1.10. bis 30.4. 08:00 - 04:00 Uhr
L o u n y – J i m l í n – P r a v d a (P n ě t l u k y)
Streckenlänge:
cca 20 km
Routenbeschreibung:
- cca 50 min., von dem Lounyer Marktplatz Mírové náměstí in Richtung Jimlín, Opočno, Hřivice, Konětopy, Scheideweg Pod Pravdou (16,5 km)
Zeměchy
Ein malerisches Dorf südwestlich von Louny gelegen. Auf dem Dorfplatz gibt es eine quadratförmige Kapelle aus der späten Barockzeit.
Jimlín
Auf dem Hügel über dem Dorf gibt es Nový hrad (Öffnungszeiten: www.muzeumlouny.cz, Kontakt : Ortsgemeinde - Tel.: 415 696 225 ), ursprünglich eine spätgotische Burg aus dem 15. Jh., später zum Barockschloss umgebaut, was der auffälige Barockturm mit einer Zwiebelhaube dokumentiert. Links von dem Zugangsweg zum Schloss steht auf einem schmuckvollen Sockel eine aus hiesigem Sandstein ausgemeisselte Statue des Hl. Jan Nepomucký. Eine weitere Statue des Hl. Jan Nepomucký steht oben auf der Gartenmauer des an der Durchgangsstraße liegenden Haus Nr. 225. Auf dem Dorfplatz steht ein neuromanischer Bildstock aus dem 19. Jh.
Opočno
Inmitten des Dorfes steht auf dem Fundament einer älteren gotischen Kirche die einschiffige Barockkirche der Mariä Himmelsfahrt. Von dem früheren gotischen Bau blieb bloß der untere Teil des Turmes mit dem Kreuzgewölbe im Erdgeschoss erhalten. Unweit der Kirche, auf dem Dorfplatz, steht auf einem quadratförmigen Sockel die Barockstatue des Hl. Jan Nepomucký.
Naturerscheinungen: westlich von der Gemeinde, an der Straßenbiegung in Richtung Lipenec, gibt es einen Sandsteinschichtkopf (der sog. „malnický řasák“), wo Fossilien von Meereslebewesen aus der Kreidezeit zu finden sind.
Touchovice
Auf dem Dorfplatz gibt es eine quadratförmige spätbarockische Kapelle mit einem Zeltdach aus dem 18. Jh.
Hřivice
Auf der Anhöhe über dem Dorf, an der Stelle der niedergebrannten gotischen Kirche, steht die einschiffige Kirche des Hl. Jakob. In den Nischen an der Frontseite gibt es Plastiken der Hl. Prokop und Vojtěch. Nördlich von der Kirche steht ein Glockenturm mit einer Uhr.
Konětopy
Auf dem Dorfplatz befindet sich eine spätgotische Kapelle mit einem Glockenstuhl, unweit davon steht auf einem mit dem Relief der Jungfrau Maria geschmückten Sockel ein volkskünstlerisches Kreuz. Östlich von dem Dorf erhebt sich der Berg Bor mit einer Burgstätte aus der Urzeit, die jedoch noch nicht durchforscht wurde.
Pnětluky
Das Wahrzeichen des Ortes ist die spätbarockische einschiffige Kirche des Hl. Matouš mit einem dreieckigen Schild im Westportal und einem kleinen Turm über dem Presbyterium. Sehenswert ist ebenso der einstöckige barockische Speicher auf dem Dorfplatz über dem Teich. Es lässt sich nicht ausschließen, dass er an der Stelle des ursprünglichen Fortes steht. Etwa 1,5 km südwestlich von dem Dorf, auf dem grün markierten Wanderweg gelegen, versteckt sich im Wald die Burgruine Pravda. Von der einst mächtigen Burg blieben bloß die Burgmauern, tiefe Burggräben und der mächtige Wall mit Artilleriestellen in der nördlichen Vorburg, das Torso von dem Eingangstor und die Ruinen von zwei Wohnobjekten erhalten – eines davon, das ehemalige Palais mit den erhaltenen Kellerräumen, liegt in der westlichen Ecke der Burg.
L o u n y – S t ř í b r n í k (Hütte Ejemova chata)
Streckenlänge:
cca 2 km
Routenbeschreibung:
- cca 15 min. - von dem Lounyer Marktplatz Mírové náměstí in Richtung Dobroměřice, vor der Überschwemmungsbrücke nach links abbiegen, an den Kleingärten vorbei gehen, in Dobroměřice die alte Straße in Richtung Most folgen, nach etwa 1,5 km außerhalb des Dorfes rechts zum Stříbrník abbiegen
Louny
Auf der Strecke zwischen Louny und Dobroměřice liegt ein technisches Denkmal – die Inundationsbrücke, deren 40 Bögen während der Napoleonischen Kriege erbaut wurden.
Dobroměřice
Die Gemeinde liegt etwa 2 km nördlich von Louny. Auf dem Dorfplatz steht die einschiffige gotische Kirche des Hl. Matouš mit einem prismenförmigen Turm an der Nordseite. Der Baukern stammt aus der 2. H. des 13. Jh., in Folgejahrhunderten wurde die Kirche wiederholt, zum letzten Mal im Jahre 1907, umgebaut. An die älteste Geschichte der Kirche erinnern das Rippengewölbe im Presbyterium und die Fresken aus dem 14. Jh. Nordwestlich von der Kirche steht die alte Schule № 5; die an ihr angebrachte klassizistische Platte mit dem Stadtwappen von Louny trägt das Datum 1805. Auf dem Dorfplatz steht auf einem Barocksockel aus dem J. 1736 die Statue des Hl. Václav, die jedoch erst im 19. Jh. auf den Sockel aufgestellt wurde. Die Kreuzung der Straßen in Richtung Bilina und Lenešice markiert ein historiscer Meilenstein aus Sandstein.
Stříbrník
Der Berg bietet eine herrliche Aussicht auf Louny und die Umgebung an. Oben auf dem Hügel befindet sich der Aussichtsturm Frotzlova rozhledna und die Hütte Ejemova chata; Erfrischung möglich,
Kontakt: Frau Šavická, tel.: +420 737 865 452
Öffnungszeiten: April - Juni, September and Oktober - nur Wochenende 12.00 Uhr - 18.00 Uhr
Juli - August - Dienstag - Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
Öffnungszeiten: April - Juni, September and Oktober - nur Wochenende 12.00 Uhr - 18.00 Uhr
Juli - August - Dienstag - Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr
L o u n y – P e r u c
Streckenlänge:
cca 22 km
Routenbeschreibung:
- Route Nr. 1 - Länge cca 22 km ( Louny -Černčice - Veltěže - Slavětín - Kystra - Radonice - Pátek - Stradonice - Peruc); Route Nr. 2 - Länge cca 12 km( Louny - Černčice - Veltěže - Slavětín - Peruc)
Slavětín
Die Gemeinde liegt etwa 8 km östlich von Louny; urkundlich erwähnt bereits im Jahre 1268, als sie vom Přemysl Otakar II. an das Bischoftum in Praha abgetreten wurde. Im 14. Jh. ging sie in die Hände des profanen Adels über. Fast 200 Jahre lang besaß der Adelsstamm Hazmburkové die Gemeinde Slavětín; aus dieser Zeit stammen die Fresken in der Kirche des Hl. Jakob des Größeren. Diese einschiffige ursprünglich romanische Kirche kann sich mit gotischen Fresken im Presbyterium rühmen. Aus dem romanischen Bau des 13. Jh. blieb ein Teil des Mauerwerkes mit insgesamt 6 bogigen Fenstern erhalten. Im 14. Jh. wurde zu der Kirche das Presbyterium mit spitzigförmigen Fenstern zugebaut. Die aus der 2. H. der 70-er Jahre des 14. Jh. stammenden und im Jahre 1998 wiederhergestellten Wandgemälde stellen eines der am besten erhaltenen Kirchengemäldekomplexe in Tschechien dar. Der Turm an der westlichen Frontseite der Kirche stammt aus dem Jahre 1837. Im Jahre 1881 wurde die Kirche von J. Mocker restauriert. An dem Kircheneingang gibt es das Grab des Dichters Konstantin Biebl. Unweit der Kirche steht ein wertvolles barockisches Pfarrhaus aus den J. 1753-1759. In einem Ecke des dreieckigen Dorfplatzes steht auf einem Barocksockel die Figurengruppe des Hl. Jan Nepomucký mit den Plastiken des J. Havel aus Slaný. Vor der Gemeinde, an der rechten Seite der Straße aus Veltěže, steht die achtseitige Kapelle der Abstattung von Jungfrau Maria. Im Haus № 60 wurde Konstantin Biebel (1898-1951), ein bedeutender tschechischer Dichter geboren. Am nordwestlichen Rand der Gemeinde, unweit der Eisenbahnstation, gibt es unter einer allein stehenden Linde einen merkwürdigen Stein Namens Baba – einen 1,9 m hohen Menhir aus Eisensandstein.
In der Umgebung ist die agroturistische Familienfarm von Herrn Suchý mit zahlreichen Zuchttieren zu besichtigen (auf telefonische Vorbestellung); zur Verfügung steht die Pension Hájenka (Unterkunft und Verpflegung ist zu buchen).
Kontakt: +420 415 677 224, +420 606 308 043, www.agropenzion.wz.cz
Peruc
Die altertümliche landwirtschaftliche Gemeinde liegt über einem bewaldeten, in das breite Ohře-Tal fallenden Terrainbruch. Die Landschaft um Peruc ist seit langem einer der touristisch atraktivsten Orte im ganzen Louny-Gebiet. Vor allem die romantische Sage über Oldřich und Božena machte Peruc allgemein bekannt. Zum ersten mal schriftlich wurde die Romanze von dem Chronisten Kosmas verarbeitet, später dann von dessen Nachfolgern Dalimil und Václav Hájek aus Libočany. Die Geschichte hinterließ hier zahlreiche Denkmäler: dem Dorfplatz dominiert die Kirche der Hl. Petr und Pavel mit einer imposanten Stirnseite und wertvollen Ausstattung, erhalten blieben auch der Glockenstuhl und der nichtdatierte steinerne Bildstock. Meist besucht werden jedoch der überdachte pseudogotische Božena-Brunnen und die mehr als 1000 Jahre alte Oldřich-Eiche, deren Stammumfang 745 cm beträgt. Gegenüber der Kirche befindet sich das dreiflügelige Rokoko-Schloss. In dem einstöckigen Bau sind es vor allem die ovalförmige Eintrittshalle mit einem prachvollen Treppenhaus und zahlreiche Plastiken und weitere Ausschmückung sehenswert.
Im Schloss ist die Emil Filla-Galerie angebracht, die die Besucher mit den Gemälden dieses Malers (vor allem mit dessen Gemäldezyklus Böhmisches Mittelgebirge) bekannt macht.
- Das Museum des böhmischen Dorfes
Öffnungszeiten: Di - Fri: 09:30 – 11:30 und 12,00 - 16:30 Uhr, Sam - So 9,00 - 11,30 und 12,00 - 16,30 Uhr. Mai – Oktober
Kontakt: Frau Hauptvogelová, +420 722 110 784 - Die Galerie U Kozorožce
Die Vernissage unter dem Namen „Geschenkte Tage“ (Darované dny) von Vladimíra Burianová
Öffnungszeiten: 19.3 - 28.9., Mi – So 10:00 – 18:00 Uhr
Kontakt: +420 415 697 005 - Galerie U Plazíka
Öffnungszeiten: Mit, Fri, Sam, So 10,00 - 17,00 Uhr (Mittagspauze 12,00 - 13,00 Uhr)
Kontakt: Miroslav Blažek, +420 605 345 804, blazekmi@centrum.cz - Das Schloss ( die E. Filla-Ausstellungshalle)
Öffnungszeiten: Mai - Juni - Di – So: 10:00 – 17:00 Uhr
Kontakt: Zámecká zahrada 386, Peruc, +420 415 697 171 - www.peruc.cz
- info@peruc.cz